Montag, 14. August 2017

Was meine Restekiste noch hergab

Im Moment bin ich dabei, meine diversen Restekisten durchzusehen, so manches kommt da zum Vorschein, an das ich gar nicht mehr gedacht hatte, so auch dieses Panel. Drei Bärenkissen habe ich daraus genäht, ein Bild und zwei Borten habe ich aufgehoben für einen Babyquilt, der sicher irgendwann mal wieder benötigt wird. Parallel dazu rücke ich auch meinen Wollvorräten zu Leibe, mehr dazu später; nur so viel, die Strickmaschinen sind fleißig im Einsatz. 

Mal sehen, wer dieses Kissen gerne hat, es wird sicher nicht lange bei mir bleiben.

Für die Rückseite habe ich einen passenden Stoff gefunden und als Verschluss einen Endlosreißverschluss verdeckt eingenäht. 

Als ich letzte Woche meiner Nachbarin den Babyquilt für ihr Urenkelkind gebracht habe, gab sie mir dieses Körbchen voll mit Nähgarn und sagte, nimm du es mit, da ist es in guten Händen. Mir kamen fast die Tränen. Sie hatte zwei Herzinfarkte und zwei Wirbel sind zusammengebrochen, deshalb kann sie ihrem Hobby, der Handarbeit (sie hat genäht, gestrickt, gehäkelt und vor allen Dingen Bären mit der Hand genäht) nicht mehr nachgehen. Da sie geistig vollkommen auf der Höhe ist, liest sie im Moment sehr viel. 
Euch allen eine schöne Woche und seid ganz lieb gegrüßt
Roswitha

Kommentare:

Klaudia hat gesagt…

Ein schönes Kissen hast du gezaubert...und die Reste werden damit auch weniger...
Wie schön, das deine Nachbarin dabei an dich gedacht...es ist bei dir in guten Händen...und darüber freut sie sich bestimmt !;-)

LG Klaudia

Nanni Bö hat gesagt…

Hallo Roswitha,
ich bin sicher das schöne Kissen wird nicht lange bei Dir bleiben.
Wenn Jemand immer viel genäht und gestrickt hat und nun die körperlichen Beeinträchtigungen Grenzen setzen, das berührt!

LG
Marianne

stadtgarten hat gesagt…

Ein schönes Kissen und eine tolle Resteverwertung! Ich komme leider schon ganz lange gar nicht mehr zum Nähen oder Patchworken, aber UFOs und Restekisten hab ich auch noch einige.... Da ich immer hoffe, mal wieder Zeit zum Nähen zu finden, kann ich ich auch nicht davon trennen.
Liebe Grüße, Monika